Wenn’s mal wieder länger dauert mit dem Weltretten

Wenn’s mal wieder länger dauert mit dem Weltretten

Die Welt ist ein ganz schrecklicher Ort: Klimakatastrophe, Gewalt, Hunger, Kriege, Ausbeutung, … Manchmal scheint es, als ob sich nichts ändert. Alle Mühe vergebens ist. Warum soll man nicht einfach aufgeben? Einer allein kann ja doch nichts ändern. Lieber  einfach das Leben geniessen, sich einen schönen Lenz machen! Warum nicht einfach so gleichgültig wie alle anderen sein?

Weil diese Verzweiflung der Preis ist, den alle Menschen zahlen, die ihre Gefühle wahrnehmen. Die, die nicht so viel verdrängen, kompensieren oder projizieren sind diejenigen, die wütend und traurig sind, weil die Welt so ist, wie sie gerade ist. Sie sind diejenigen, die daran leiden.

Genau diese Menschen sind es aber auch, die die Energie und die Courage aufbringen können dafür zu sorgen, dass es mehr Gerechtigkeit, Güte und Wärme auf der Welt gibt. Weil sie diejenigen sind, die Menschen immer noch mögen. Trotz allem. Und weil sie diejenigen sind, die spüren können, wie wunderbar-großartig, atemberaubend-wonnevoll Leben auch sein kann.

Es ist so wichtig die Sehnsucht nach “mehr davon” zuzulassen, auch wenn sie manchmal mit dem Schmerz des “noch nicht” verbunden sein mag. Ich glaube, das es das ist was uns hilft, uns für das einzusetzen, was uns wirklich, wirklich wichtig ist.

Die Welt ist ein ganz wunderbarer Ort: Ausgerottete Krankheiten, sinkende Kindersterblichkeit, ein Abend mit Freunden, ein inniger Kuss, Sonnenuntergänge, Sonnenaufgänge, Musik, Kunst, Bücher, …

Es gilt immer wieder neu anzufangen mit dem Weitermachen, damit es das alles auch in Zukunft noch geben kann.

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