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Wo kann ich gute Informationen zum Thema Depression finden?

Wo kann ich gute Informationen zum Thema Depression finden?

Es ist gar nicht so einfach, gute Informationen über psychische Erkrankungen zu finden. Es gibt zwar eine Menge an Publikationen, Webseiten oder auch Foren, aber leider lässt die fachliche Qualität häufig zu wünschen übrig. Gute Informationen zum Thema Depressionen gibt es hier: www.gesundheitsinformation.de/depression Umfassender Überblick […]

Neu anfangen nervt total

Neu anfangen nervt total

Es geht los! – Neuanfänge beginnen mit diesem schönen Gefühl: Aufregung gemischt mit einem Schuss Befürchtungen. Vorfreude eben! – Die ersten Schritte sind nicht so schwer. Es wurden sich schon viele Gedanken darüber gemacht. Die ersten Tage der Rentenzeit, der Auszeit, nach der Eröffnung des […]

Wenn’s mal wieder länger dauert mit dem Weltretten

Wenn’s mal wieder länger dauert mit dem Weltretten

Die Welt ist ein ganz schrecklicher Ort: Klimakatastrophe, Gewalt, Hunger, Kriege, Ausbeutung, … Manchmal scheint es, als ob sich nichts ändert. Alle Mühe vergebens ist. Warum soll man nicht einfach aufgeben? Einer allein kann ja doch nichts ändern. Lieber  einfach das Leben geniessen, sich einen schönen Lenz machen! Warum nicht einfach so gleichgültig wie alle anderen sein?

Weil diese Verzweiflung der Preis ist, den alle Menschen zahlen, die ihre Gefühle wahrnehmen. Die, die nicht so viel verdrängen, kompensieren oder projizieren sind diejenigen, die wütend und traurig sind, weil die Welt so ist, wie sie gerade ist. Sie sind diejenigen, die daran leiden.

Genau diese Menschen sind es aber auch, die die Energie und die Courage aufbringen können dafür zu sorgen, dass es mehr Gerechtigkeit, Güte und Wärme auf der Welt gibt. Weil sie diejenigen sind, die Menschen immer noch mögen. Trotz allem. Und weil sie diejenigen sind, die spüren können, wie wunderbar-großartig, atemberaubend-wonnevoll Leben auch sein kann.

Es ist so wichtig die Sehnsucht nach “mehr davon” zuzulassen, auch wenn sie manchmal mit dem Schmerz des “noch nicht” verbunden sein mag. Ich glaube, das es das ist was uns hilft, uns für das einzusetzen, was uns wirklich, wirklich wichtig ist.

Die Welt ist ein ganz wunderbarer Ort: Ausgerottete Krankheiten, sinkende Kindersterblichkeit, ein Abend mit Freunden, ein inniger Kuss, Sonnenuntergänge, Sonnenaufgänge, Musik, Kunst, Bücher, …

Es gilt immer wieder neu anzufangen mit dem Weitermachen, damit es das alles auch in Zukunft noch geben kann.

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Was Du gegen Durchhänger-Tage tun kannst

Was Du gegen Durchhänger-Tage tun kannst

  Es gibt manchmal diese Tage an denen der Schreibtisch voll gestapelt ist mit Aufgaben und jede einzelne ist einfach nur – BLÖD! Und ich habe einfach keinen Nerv auch nur anzufangen. Und was mir dabei oft auch auf den Geist geht und mich geradezu […]

Das liest doch wieder keine Sau

Das liest doch wieder keine Sau

Gerade ist der Groschen gefallen: Genau das ist der Zauber als Anfänger! Keine Sau liest das hier. Ich kann auf meinem Blog hier machen, was ich will. Es liest doch sowieso kaum jemand. Ich kann wild ausprobieren, rumspielen und mit etwas Glück ist irgendwann mal […]

Was ist meine ideale Größe?

Was ist meine ideale Größe?

 

500.000 € per Webpräsenz verdienen? – So geht’s! – So baust Du dein Millionenbusiness auf! – 10 Dinge, die Supererfolgreiche tun, die du auch tun solltest.

Persönliches Wachstum ist auch mein Gebiet. – Aber ich weiß, dass es nicht darum geht, das ein Plan, eine Größe, ein Ziel zu allen passt. Nicht zu jedem passt es ein Millionenbusiness aufzubauen. Nicht jeder braucht 500.000 € um glücklich zu sein.

Eine Eiche ist ein riesengroßer Baum, ein Johannisbeerbusch ist schon kleiner.
Wenn ein Johannisbeerbusch versucht, zur Eiche zu werden, wird’s schwierig.
Umgekehrt aber auch. Und beide waren mal kleiner, als sie es jetzt sind.

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The big, bad enemy of change

The big, bad enemy of change

It is Wednesday evening and you are sitting on the sofa munching away on some popcorn instead of going to the gym as you promised yourself.  – You take the chocolate bar and before you even know what you are doing it is gone. Oh […]

Der 10-Minuten Tag

Der 10-Minuten Tag

Es ist wieder einer dieser Tage: Ich fühle mich hibbelig und kann mich nur schwer konzentrieren. Es fühlt sich an, als ob irgendwo in mir drin eine nervöse Maus herum rennt. Diese Maus kann sehr ausdauernd sein und die Aussicht, sie den ganzen Tag dabei […]

Was tun bei Wut auf sich selbst?

Was tun bei Wut auf sich selbst?

Wut ist ein Gefühl, das uns hilft uns zu verteidigen, wenn wir angegriffen werden. Es aktiviert unseren Körper, damit wir mit einem Angreifer kämpfen oder vor ihm fliehen können. Also eigentlich eine ziemlich sinnvolle Sache.

Und das gilt sogar für die Wut auf uns selber. Denn wenn wir auf uns selber wütend werden ist die spannende Frage: Wer oder wo ist eigentlich der Angreifer? Welche Teile von mir kämpfen da eigentlich gegeneinander? Was wird angegriffen? Indem wir Antworten auf diese Fragen finden, können wir ein Menge über uns selbst lernen und was uns wichtig ist.

Der ausschlaggebende Punkt ist es erst einmal als simple Tatsache zu sehen: Ich bin wütend auf mich selbst. Punkt. Bitte keine weitere Energie auf noch mehr Selbstvorwürfe verwenden. – Denn dann können wir uns nämlich der wirklich interessanten Frage zuwenden: Warum?

Falls Sie schon sehr aufgeregt sind, versuchen Sie sich ein wenig zu beruhigen: Atmen sie 10x tief ein. Atmen Sie dann länger aus als ein. Oder machen Sie einen flotten Spaziergang. Sandsack im Keller? Großartig!
Das ist wichtig, um wenigstens ein paar der Stresshormone im Körper wieder loszuwerden. Sie können nicht geradeaus denken, wenn Sie gestresst sind. Das ist einfach so. Also besser erst mal ein wenig runterkommen.

Material sammeln

Im nächsten Schritt geht es darum, soviel Material wie möglich über die Wut zu sammeln, um dem dahinterliegenden Grund auf die Schliche zu kommen. Und es gibt immer einen Grund. (Ob der etwas mit Ihrer derzeitigen Realität zu tun hat, steht nochmal auf einem ganz anderen Blatt. Da kommen wir nachher noch drauf zurück.)

Also beantworten Sie diese Frage:
Warum GENAU sind Sie so wütend auf sich selbst?

Hören Sie auf die Stimme in ihrem Kopf, die Sie so anbrüllt. Versuchen Sie das Ganze als neutraler Beobachter oder wie ein Wissenschaftler zu betrachten. Nicht darauf einlassen. Nur zuhören. Schreiben Sie dann das, was Sie hören auf ein Blatt Papier oder in ein Notizbuch. Am besten mit der Hand. Normalerweise schreibt man langsamer als man denkt. Mit dieser Strategie verlangsamen Sie ihre rasenden Gedanken, damit Sie sie besser beobachten und analysieren können. Hören Sie der wütenden Stimme zu, bis Sie nichts Neues mehr erfahren. Oder hören Sie auf, wenn sie das Gefühl bekommen “Wow! Jetzt reicht’s aber auch mal!” –  Je nachdem was zuerst passiert.

Ich weiß, dass das ein schmerzhafter Prozess sein kann, aber Sie brauchen diese Informationen, um eine brauchbare Gegenstrategie entwickeln zu können. Sie müssen einfach so genau wie möglich wissen, was los ist. Versuchen Sie mental einen Schritt Abstand zu halten. Machen Sie nur so lange weiter, wie Sie es gut aushalten können. Selbstquälerei muss wirklich nicht auch noch sein.

Und jetzt noch ein paar tiefe Atemzüge. Den nächsten Schritt können Sie gleich anschliessen. Sie können aber auch nochmal eine oder zwei Nächte drüber schlafen. Normalerweise sollte ihre Wut jetzt schon ein wenig verraucht sein.

Die Wut analysieren

Schauen Sie sich jetzt die Liste an, die Sie aufgeschrieben haben: Was genau sind die Vorwürfe? Gibt es ein Muster? Gibt es ein immer wieder auftauchendes Thema? Kennen Sie das schon von irgendwoher? Hat eine wirkliche Person mal so mit Ihnen gesprochen? Wer? Wann? Seit wann sind Sie so wütend? Was genau ist passiert, kurz bevor Sie wütend wurden? Was oder woran haben Sie als letztes gedacht? …

Werden Sie so neugierig wie möglich bei der Erforschung Ihrer Wut. Das wird Sie noch ein wenig mehr davon distanzieren. Und ich bin felsenfest davon überzeugt, dass Sie auf diese Weise ziemlich spannende Dinge herausfinden werden.

Und wenn Sie das Ganze regelmäßig tun, werden Sie unter Umständen Muster entdecken, die immer dann auftauchen, wenn Sie in eine bestimmte Trigger-Situation geraten.

Vielleicht finden Sie heraus, dass Sie immer dann wütend auf sich selbst werden, wenn Sie beschließen einen gemütlichen Abend auf dem Sofa zu verbringen, anstatt sich mit Freunden zu treffen. Oder umgekehrt…

Die Bedeutung der Wut herausfinden

Die meisten der unten beschrieben Mechanismen passieren interessanterweise ohne dass wir das geringste davon mitbekommen. Unser Gehirn macht einfach seinen Job und präsentiert uns dann das Ergebnis. Wenn ich also schreibe “Sie verwenden Ihre Wut um zu” heisst das, dass ihr Hirn seine Routinen abspult ohne dass “Sie” wirklich involviert sind. Es beschreibt einen unbewussten Prozess, den wir durch Reflektion ans Licht bringen wollen.

Ihre nächsten Schritte hängen auch davon ba, was Sie bis jetzt herausgefunden haben: Der genaue Grund für Ihre Wut auf sich selbst und der Hintergrund dazu. Im Prinzip geht es aber darum, aus einer neuen Perspektive auf Ihre Wut zu schauen. Es ist so etwas wie ein Realitäts-Check was das eigentliche Ziel Ihrer Wut ist und zu was sie Sie tatsächlich bringen will. Oder ob es fehlgeleitete Wut ist. (Es kann eine mentale Gewohnheit von Ihnen sein, auf sich selbst wütend zu werden anstatt auf den wahren Anlass. Es ist manchmal einfach einfacher.)

Hier ein paar Beispiele:

Kann es sein, dass Sie wütend auf sich selbst sind, weil Sie das motiviert?
Manche Menschen werden TATSÄCHLICH durch Anschnauzen motiviert. In diesem Fall möchte ihre Wut, dass Sie in die Pötte kommen und loslegen. Vielleicht ist das eine Strategie, die jemand in der Vergangenheit auf Sie angewendet hat. Jetzt kopieren Sie diesen Weg, um sich selbst zu motivieren. Finden Sie heraus, ob es bei Ihnen effizient funktioniert. Oder ob es nicht freundlichere Methoden gäbe, sich selbst zu motivieren.
In diesem Fall bewahrt Sie ihre Wut übrigens vor einer ziemlichen Aufgabe. Die Beantwortung der Frage: Was motiviert mich wirklich?

Ist es gerechtfertigt auf Sie wütend zu sein oder gibt es Faktoren außerhalb ihrer Kontrolle?
Manchmal macht man Fehler. Und dann kann man durchaus auch mal sauer auf sich selbst sein. Nur sollten Sie damit irgendwann auch wieder aufhören und stattdessen anfangen herauszufinden, was genau schief gelaufen ist und wie man den Fehler zukünftig vermeiden kann.
Aber vielleicht übernehmen Sie die Verantwortung für etwas, das außerhalb Ihrer Kontrolle liegt. In diesem Fall ist die Wut fehlgeleitet und Sie sind tatsächlich auf die Umstände wütend. Finden Sie heraus, ob Sie nicht doch etwas etwas ändern können.
Manchmal können Sie die Gegebenheiten aber nicht beeinflussen und dann ist “Wütend auf sich selbst” sein ein Schutz vor der Erkenntnis, dass Sie sich gerade hilflos fühlen.
Es klingt nicht offensichtlich, aber es fühlt sich besser an, sich selbst zu beschimpfen als zu akzeptieren, dass Sie sich in einer Situation völlig hilflos fühlen. Wenn Sie solch ein Gefühl der Hilflosigkeit entdecken, versuchen Sie herauszufinden, ob es kreative Reaktionen auf die Situation gibt. Fragen Sie auch andere um Rat.

Was ist der Vorteil diese bestimmte Sache nicht zu tun?
Vielleicht ist es dafür noch zu früh. Vielleicht benötigen Sie noch mehr Informationen. Vielleicht beunruhigt Sie das Endresultat. In dieser Konstellation ist ihre Wut dafür gut, Sie weiter gegen diese Blockaden anrennen zu lassen ohne sich genauer mit ihnen beschäftigen zu müssen. Es wäre sinnvoller die Energie darauf zu verwenden, die Hindernisse genauer anzuschauen und daran zu arbeiten. Fragen Sie mehr nach.

Ist das wirklich ihr Ziel  oder wurde es ihnen übergestülpt?
Wenn ein Ziel nicht IHR Ziel ist, schubst Sie ihre Wut in die falsche Richtung. Aber sie bewahrt Sie davor, erkennen zu müssen, dass Sie eventuell der falschen Möhre nachlaufen.
Überprüfen Sie, ob Sie sich wirklich weiter für die Verwirklichung dieses Zieles einsetzen wollen. Warum genau hatten Sie sich dafür entschieden? Möchten Sie das Ziel anpassen? Ist Ihnen klar, was Sie genau anstreben? Und warum. Vielleicht entdecken Sie sogar, dass es besser für Sie ist, das Ziel aufzugeben. Vielleicht gibt es widerstreitende Ziele.

Ein Beispiel: Ein Teil von Ihnen möchte selbstbestimmter werden, die eigene Autonomie vergrößern. Also beschließen Sie, sich ein Projekt oder eine Freizeitaktivität zu suchen, die Sie alleine machen möchten. Ihr innerer Anteil, der für die Aufrechterhaltung von Beziehungen und Zugehörigkeitsgefühl zuständig ist, sieht das als Bedrohung. Also bläst er zum Angriff. Wut kommt auf und der Vorwurf doch bitte nicht so egoistisch zu sein.
Sobald dieser Konflikt ans Licht gebracht ist, ist Ihre Wut wahrscheinlich verraucht und Sie können sich bewusst damit auseinader setzen. Sie können überlegen, was im Moment wichtiger für Sie ist. Oder Sie finden heraus, dass Sie genug Zeit mit Familie und Freunden verbringen und ein bisschen Zeit für sich selbst zum Ausgleich sehr wichtig ist.

Wenn Sie sich durch diese Fragen durcharbeiten, versuchen Sie eher wie ein freundlicher Mentor mit sich zu sprechen als ein wütender Lehrer oder Elternteil, der Sie ausschimpft. Seien Sie neugierig auf Ihre Wut und was dahinter steckt.

Testen Sie dise Strategie und schätzen Sie dann den Erfolg ein: Wie ging es mir dabei? Was hat Ihnen gefallen? Was fehlt noch um es zu einer für Sie maßgeschneiderten Strategie zu machen?

Auf sich selbst wütend zu sein, kann eine schmerzhafte mentale Falle sein.
Also gönnen Sie sich die Zeit um etwas darüber herauszufinden, damit Sie da weider herauskommen.

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Ich will doch nur mal 5 Minuten Ruhe!

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Hier sind 5 Minuten Ruhe für Sie. – Auch zum Download°. Für später.  Vor noch nicht allzu langer Zeit hätte mich soviel Ruhe ja völlig verrückt gemacht: Viel zu voller Kopf mit viel zu vielen herum sausenden Gedanken. Falls es Ihnen auch so geht: Hier […]