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Frühlingsenergie ist da. Aber wofür eigentlich?

 Dieser Moment im März, wenn man plötzlich wieder anfangen will

Was für eine Ironie: Im Januar sind die Ziele -aka „Gute Vorsätze“- da, aber die Energie fehlt. Und im März ist die Energie da, aber die Ziele sind irgendwie verloren gegangen. Oder man hat sie frustriert in die Ecke gepfeffert. Weil: Klappt ja eh‘ nicht!

Weil mir das auch immer wieder so ging, habe ich das Ganze irgendwann gelassen und mich schon vor einiger Zeit von diesem Rhythmus verabschiedet. Ganz konkret heißt das für mich: Keine „guten Vorsätze“ zu Neujahr! Kein Frust spätestens im Februar, weil ich „es“ schon wieder nicht geschafft habe und am Dranbleiben gescheitert bin. Mein Jahr fängt jetzt im März an! Macht die Natur doch auch genau so.

Winter geht bis Ende Februar

Wer schon beim Winterschreibcafé dabei war, weiß, wie ich mittlerweile durch den Winter gehe: Eingekuschelt nehme ich die Einladung zur Langsamkeit öfter an und reflektiere schreibend über das vergangene Jahr.  Und manchmal taucht am Horizont der ein oder andere Hinweis auf das, was kommen könnte, auf.  Insgesamt ist der Winter für mich dadurch zu einer ziemlich angenehmen und gemütlichen Jahreszeit geworden. Das hätte ich mir früher noch nicht einmal vorstellen können. Winter war doof, kalt und dunkel und damit generell abzulehnen.

Jahresplanung! – Ja oder nein?

Ich mache inzwischen auch keine komplette, detaillierte Jahresplanung mehr. Zu oft sind unvorhergesehen gute wie blöde Dinge passiert und haben vieles über den Haufen geworfen. Und dann musste ich wieder von vorne anfangen. Klar: Wenn es schon konkrete Termine, zum Beispiel für Workshops, gibt, nehme ich die dankbar in den Kalender auf, weil ich natürlich auch die damit verbundene Sicherheit schätze. Aber es gibt eben keine detaillierte Feinplanung. Schon gar nicht im Januar. 

Drei Monate sind meiner Erfahrung nach überschaubar genug, um wirklich gut und zuverlässig planen zu können und kurz genug, um dran zu bleiben. Deshalb experimentiere ich im Moment mit einer neuen Art des Planens: Ich strukturiere mir das Jahr mit leicht verschobenen Quartalen und plane dann in 12-Wochenabschnitten. Das führt für mich zu größerer Flexibilität, was prima zu meinen manchmal kapriziösen Energieleveln passt und zu einer realistischerer Planung, was die Menge der Aufgaben angeht, die ich mir vornehme.

Konkret sieht das so aus:
Dezember, Januar und Februar sind Winter und das heißt „Kamin- und Höhlenmodus“. (Wobei ich weder das eine noch das andere habe. Aber du weißt, was ich meine.)

Die Frühlingsenergie nutzen

März, April und Mai sind Frühling. Und das heißt: Jetzt ist die Jahreszeit für Neuanfang und Veränderung. Wenn es draußen wärmer wird und endlich wieder mehr Licht da ist. Dann mache ich es der Natur nach: Vorbereiten, erstes zartes Grün strahlen lassen und Wärme tanken für immer mehr sichtbare Blüten in den nächsten Wochen.

Am 2. März bin ich mit meiner Kollegin Michaela Muschitz und einem gemeinsamen „Leuchttumtag“ ins Frühlingsquartal gestartet. Die Projekte und Aufgaben sind definiert und ich weiß jetzt schon, dass ich viel mehr umsetzen werde, weil der Zeitrahmen schon relativ eng ist. Fürs ausführliche Prokrastinieren habe ich einfach nicht genug Zeit! Für mich funktioniert das besser, als wenn ich „das ganze Jahr“ zur Verfügung habe.

Und was hat das mit Schreiben zu tun?

Alles, was mit Planung zu tun hat, hat für mich auch mit Reflektieren und Sortieren zu tun. Und das tue ich bevorzugt durch Schreiben.

Ich beantworte mithilfe verschiedener Schreibformate Fragen wie:

  • Welche Termine und Ereignisse stehen schon fest?
  • Welche Qualitäten möchte ich in den nächsten 12 Wochen in mein Leben holen?
  • Was soll außerdem noch passieren?
  • Wie setze ich die Antworten aus der ersten Frage konkret in meinen Projekten um?
  • Welche Ergebnisse möchte ich Ende des Quartals erzielt haben?
  • Was ist mir daran wichtig? Und warum?

Diese jahreszeitlich und inhaltlich immer wieder neu angepassten Reflektionen helfen mir, mich auf das zu fokussieren, was mir wirklich, wirklich wichtig ist und alles andere zu minimieren oder gleich ganz zu lassen.

Im ersten Frühlingsschreibcafé am 23. März widmen wir uns eine Stunde lang deiner 12-Wochenplanung. Wir reflektieren gemeinsam, was ans Licht kommen darf und auf was du die Frühlingsenergie verwenden möchtest.

Am Ende hast du mehr Klarheit und die ersten Schritte deiner Planung für den Frühling 2026 sind festgezurrt.

Frühlingsschreibcafé 2026

Mehr Energie. Mehr Lust auf Leben.
Mehr Wunsch, dich selbst wieder ein Stück mehr zu hören.
Genau dafür gibt es das Frühlingsschreibcafé. 🌷

Einmal pro Woche ein geschützter Raum zum Schreiben, Innehalten und Auftanken.
Mit neuen Impulsen, kreativen Themen und Zeit nur für dich.

Und das Beste:
Du kannst dir dein eigenes Schreib-Frühjahr zusammenstellen:
🌷 9 Termine – immer um 18:30 Uhr 
🌷 Wechselnde Wochentage, damit deine regelmäßigen Termine nicht im Weg stehen.
🌷 Bezahl, was du willst: 8 €, 15 € oder 23 € pro Abend

Wenn du alle 9 mitnehmen willst: insgesamt 72 bis 207 €

Kein Druck. Kein Funktionieren.
Sondern kleine kreative Inseln in deinem Alltag, auf die du dich freuen kannst.

Wir starten am 23. März mit „Frühlingserwachen & Aufblühen“.
Hier geht’s zum Mitmachen beim Frühlingsschreibcafé.

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