Mein Mai war bunt und vielfältig. Und wie mir erst jetzt wirklich auffällt, sehr stark vom Schreiben und Bücher lesen geprägt: Schreibübungen anleiten in einem Workshop; selber Journaling anwenden, um leichter Platz zu schaffen; Teilnahme an einem Schreibwettbewerb. Und immer wieder: Schreiben in Cafés. Spannende Bücher haben mich auf neue Ideen gebracht, die meine Sicht auf die Welt und auch meine Arbeit verändert haben. Dazu noch wetvolle Begenungen mit inspirierenden Menschen:  Viel neu machte dieser Mai!

„How to create a unique career“

– Workshop in Zürich
Workshop an der ETH Zürich
Gleich geht’s los… Foto: Jasmin Jenni, Zürich

Es waren drei unvergessliche Module, die ich für eine Gruppe junger Wissenschaftlerinnen gestalten durfte. Das erste im vergangenen Oktober -online-, dann im November und jetzt im Mai zwei Module in Präsenz.  Ich hatte das große Glück, mit smarten Frauen an der ETH Zürich darüber diskutieren und reflektieren zu können, was sie sich für ihre Karrieren wünschen. Abwechslungsreich und vielfältig sollten sie sein, möglichst viele Interessen vereinen und vielleicht sogar abseits der Wissenschaft stattfinden. Aber: Wie das alles erreichen?

Wir haben zu ihren Werten gearbeitet und den „Job from hell“ beschrieben. Innere  Hindernisse kennengelernt und wie wir mit ihnen umgehen können. Wir haben über Ziele und Unsicherheiten in der heutigen Welt reflektiert. Es ging dann darum, wie wir es  schaffen können, ein Gefühl von Sicherheit in uns selbst zu kreieren. Und speziell in diesem Workshop kamen wir um die ganz großen Themen – Leben und Sterben – Wie gehen wir mit unserer Zeit ganz grundsätzlich um? – einfach nicht herum. Sie waren einfach da. Mitgebracht aus dem Leben der Teilnehmerinnen. Und wir haben auch darüber geredet. Einfach weil es dran war.

Manchmal gib es solche Sternstunden in der Workshop-Arbeit. Das sind dann ganz besondere Gelegenheiten, bei denen Begegnungen stattfinden, die ich nie vergessen werde. (Und ich hätte im Übrigen nie erwartet, dass ich mal in einem Seminarraum einer der besten Unis der Welt stehen würde und eine „Collage- & Journaling“ – Übung anleiten würde. Großartig!)

Ein erstes Mal – Literaturwettbewerb

Scheibmaschine, Blatt mit Text für iteraturwettbewerb
So fängt mein erster Literatur-Wettbewerb-Text an…

„Erste Male“ werden ja angeblich mit dem Alter seltener. – Also wenn ich mir da so meine letzten Jahre anschaue: Nö! – Kann ich so nicht behaupten.*

Trotzdem finde ich es natürlich toll, „erste Male“ zu feiern. Auf dieses hier bin ich ganz besonders stolz: Ich habe das erste Mal einen meiner Texte zu einem Literaturwettbewerb eingereicht. Ein kleiner Text und ein kleiner Wettbewerb zwar, aber trotzdem bin ich stolz darauf!

Es ging um das „Verborgene der kleinen Dinge“ und ich habe mir Gedanken über meinen „Morgenkaffee“ gemacht. Es hat Spaß gemacht, diesen Text zu schrieben und das Abschicken war dann auch gar nicht so schwer, wie ich mir das früher immer vorgestellt hatte.  Was vor allem daran lag, dass ich es nicht alleine getan habe, sondern mit einer meiner Schreibfreundinnen. Sie hat mir den nötigen Schubs gegeben. Und vorher natürlich eine Runde „friendly Feedback“, wie wir das eben so machen mit unseren Texten. Und vielleicht weil das eigene Sachen vorlesen inzwischen sehr einfach geht, war auch das Verschicken an ein völlig fremdes Email-Postfach keine große Sache mehr. – Der Einsendeschluss ist jetzt vorbei und ich bin gespannt, wie es weitergeht, denn gehört haben wir beide noch nichts weiter. Also: Daumen drücken!

Wenn das erste Mal vorbei ist und eine feine Erfahrung war, kann gerne auch gleich ein zweites Mal folgen. Und deshalb schreibe ich gerade an einer Kurzgeschichte für den nächsten Wettbewerb. Etwas größer, deshalb wieder etwas spannender und natürlich auch wieder mit meiner Schreibfreundin Ruth. Bis zum 19.Juni muss das Ganze fertig werden. – Ich werde im nächsten Monatsrückblick berichten!

*Jede Menge „Erste Male“: Wer sich mal selbständig gemacht hat, weiß was ich meine… 😉

„Fotografiert werden kann ich nicht leiden!“

Frau am Tisch sitzend, schreibend. Journaling.
So sehe ich aus, wenn ich tue, was ich liebe: Schreiben!

Diesen Satz habe ich sooo oft gesagt und er hat gestimmt. Damit ist es jetzt allerdings vorbei. Denn ich bin fotografiert worden und es war eine locker-leichte Sache mit Fotos als Ergebnis, bei denen ich mich darauf freue (!), sie auf meine Web-Seite zu bringen und zu posten.

Der neue Satz heißt: „Ich werde gerne fotografiert, es kommt eben nur drauf an von wem!“ – Weil ich schon mal in Zürich war, habe ich eine Session mit Jasmin Jenni ausgemacht, die ich über Instagram (@jasminjenni.photo) kennengelernt hatte. – Das ist eins dieser Beispiele wie „Social Media“ zu einem echten sozialen Netzwerk werden können. Ohne Insta hätte ich sie nie kennengelernt. Und das wäre super-schade gewesen. Nicht nur wegen der Fotos, die sie gemacht hat, sondern auch, weil es große Freude gemacht hat, mit ihr über Insta, Selbständig sein, Online-Business und allein reisen zu quatschen. Und darüber, wie es ist, wenn man gefühlt 1.000 Interessen hat…

Diese Bilder sind eine wirklich große Sache für mich, war doch ihr Fehlen bis jetzt eines meiner Lieblingshindernisse: „Ich kann ja nicht [x,y,z] machen, weil ich keine guten Bilder von mir habe!“  Diese Ausrede ist jedenfalls passé. Jetzt gilt’s – jetzt kann ich [x,y,z] schließlich umsetzen!

(Ja klar! Auch Coaches können sich prima selbst sabotieren! Was denn sonst? ;-))

Was im Mai sonst noch los war

Tasse Kaffee, Buch, Schreibsachen, Lieblingsplatz zum Schreiben: Café!
Schreiben in Cafés – diesmal in Hamburg, Zürich und Marburg. – Es gibt einfach kaum bessere Schreibplätze!
  • Ich hatte oft Gelegenheit, das zu tun, was ich am allerliebsten tue: Im Café sitzen, gucken, lesen und schreiben. Großartig! Im Mai in Marburg, Hamburg und Zürich. Davon gerne weiter so viel!
    (Das Buch auf dem Bild „4.000 weeks  – Time management for mortals“ ist übrigens eine dringende Leseempfehlung!)
  • Auch in Hamburg: „Harry Potter und das verwunschene Kind“ – was für eine außerordentliche Theater-Erfahrung. Ich saß manchmal staunend da wie ein Kind unterm Weihnachtsbaum, weit vorgelehnt im Sitz und hochgespannt, was als nächstes Unerhörtes auf der Bühne passieren würde.
    Danke, S., dass ich deinen 30.Geburtstag mit dir feiern durfte! ❤️
  • Meine Klarinette ist aus der Generalüberholung zurück. ich hatte sie vor einigen Monaten auf Ebay ersteigert und der Instrumentenbauer hatte vorher keine Zeit, sich darum zu kümmern. Bald startet der zweite Anlauf spielen zu lernen.
  • Treffen mit meinen Peer-Groups: Für „Provokatives Coaching“ (endlich, endlich wieder live und in „echt“), meine „FabFem“ zum feministischen Schreiben und meine Schreibgruppe „Die Drei“. Mir ist mal wieder bewusst geworden, was das für ein Geschenk ist: Anregende, inspirierende Menschen, mit denen ich Interessen teile; Gruppen, in denen wir uns gegenseitig freundschaftlich unterstützen, Mut machen und Neues lernen. Und das zum Teil sogar über Ländergrenzen hinweg und ohne, dass wir uns schon mal „in echt“ getroffen haben. Verbundenheit geht auch so! – Ohne das alles könnte ich gar nicht mehr.  Und vor allem, würde ich es auch gar mehr nicht wollen.
  • Oh – und natürlich war da noch der Workshop „Journaling intensiv“ – obwohl ich ja weiß, wie wirksam Journaling sein kann, bin ich als Teilnehmerin trotzdem immer wieder überrascht. Das Thema war „Freiräume schaffen“. Und mein Büro sieht zwar in Teilen noch nicht wieder vollständig aufgeräumt aus, aber die vielen Taschen Papier, die ich hinausgetragen habe, haben tatsächlich viel Platz geschaffen. Toll!

Und darüber habe ich im Mai gebloggt

Der Mai war mal wieder ein kleinerer Blogmonat.

Hier auf dem Blog gab es ja schon im April den ersten Artikel: „Wer bist du jenseits deiner To-do-Liste?“ , den habe ich im Mai nochmal etwas überarbeitet.

Und auf meinem anderen Blog bei „Ich bin viele“ nehme ich dich in zwölf Bildern im Post „12 von 12 im Mai 2022“ am 12. Mai mit durch meinen Tag.

Ausblick

Für den Juni gibt es natürlich schon einige Pläne. Der tollste ist, dass ich Mitte Juni zu einem Road-Trip nach Schweden aufbreche, um „Midsommar“ bei einer Freundin zu verbringen. Das zu tun, ist die Erfüllung eines Kindheitstraumes von mir: Seit ich die Bullerbü-Bücher von Astrid Lindgren gelesen habe, will ich zu dieser Jahreszeit dorthin. Und in diesem Jahr klappt es.

Auf dem Weg dorthin mache ich noch einen Zwischenstop in Bad Zwischenahn: Dort starte nämlich die Kompaktausbildung bei Birgit Schreiber zum „Journaling Coach“. Das wird auch großartig! 🙂

Meine Notizbücher freuen sich jedenfalls darauf!

Und diesen Workshop kannst du gerade auch bei mir buchen

Zu Jahresbeginn machen wir uns oft ausführlich Gedanken darüber, was wir im neuen Jahr verwirklichen wollen.

Und im ganz normalen Alltag passiert es genauso oft, dass unsere Intentionen wieder „untergehen“.
Die „guten Vorsätze“ wieder in der Versenkung verschwinden.

Mit diesem Workshop kannst du dich wieder an das erinnern, was du dir vorgenommen hattest. Oder du stellst fest, dass du etwas anpassen musst, damit deine Vorhaben besser klappen können. Vielleicht gibt es sogar Umstände, die plötzlich neue Pläne erfordern. Dieser Workshop ist ein prima „Neustart“ oder „Reset“-Knopf.

Hier kannst du mehr darüber erfahren und buchen. [Hier klicken.]

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